Belastbarkeit verschraubter Implantatbrücken

Verschraubte Implantatbrücken

Verschraubte Implantatbrücken stellen eine neue Alternative zu den herkömmlichen, zementierten Implantatbrücken dar. Der größte Vorteil ergibt sich für den Patienten in der Möglichkeit, das verschraubte Implantat wieder herausnehmen zu können. Des Weiteren weisen verschraubte Implantatbrücken weitaus mehr Elastizität auf, welche vor allem großen Konstruktionen zu gute kommt. Das liegt unter anderem daran, dass die Druckverteilung durch die Verschraubung besser ausgeglichen wird. Zurzeit erforscht die Wissenschaft noch, ob verschraubte Implantate eventuell nicht bruchsicher genug sein könnten. Man vermutet, dass die Schraube im Implantatpfeiler zu bruchanfällig ist, sodass die Schraube nach langer und starker Belastung bricht. Dieser Bruch hätte einen Verlust der gesamten Kaufunktion zur Folge.

Zementierte Implantatbrücken

Bei den herkömmlichen Implantaten wird die Suprakonstruktion der Implantate zementiert. Für den Patienten ist bei dieser Variante vor allem die Ästhetik sehr entscheidend. Zementierte Implantatbrücken haben den Vorteil, dass auf der Kaufläche keine Verschraubung sichtbar ist. Zudem treten heutzutage bei zementierbaren Implantaten keine Komplikationen mehr auf.

Unterschiede

Zwischen den herkömmlichen, zementierten Implantatbrücken und der neuesten Methode, den verschraubten Implantatbrücken, gibt es einen konkreten Unterschied: Während die herkömmliche Implantatbrücke in die Suprakonstruktion zementiert werden, werden die verschraubten Implantatbrücke durch die Suprakonstruktion hindurch verschraubt und können dadurch wieder entfernt werden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei einer Einzelzahnsituation die zementierten Implantate deutlich belastbarer sind, als die verschraubten. Umgekehrt seien bei großen Konstruktionen verschraubte Implantate vorteilhafter.

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